Interne Verlinkung: So können Sie interne Verlinkung effizient nutzen!
Interne Links sind ein mächtiger Hebel für die SEO-Optimierung… wenn sie richtig angewendet werden! Wie können Sie Ihre internen Links effizient verwalten?
Interne Vernetzung: Was ist darunter zu verstehen?
Der Begriff „Vernetzung“ bezeichnet ursprünglich die Abdeckung eines Gebiets durch ein Netzwerk – etwa wie verschiedene Orte durch Straßen und Verkehrsmittel miteinander verbunden sind. Übertragen auf Websites bezeichnet „interne Verlinkung“ die Art und Weise, wie die Seiten einer Website durch in den Inhalt eingebettete Hyperlinks miteinander verbunden sind. Es geht also darum, innerhalb einer Website ein Netz von „internen Links“ zu schaffen – im Gegensatz zu ausgehenden Links (die innerhalb der Website auf externe Seiten verweisen) und externen Links (die auf Websites Dritter eingefügt sind). Dieses Netz prägt die Architektur der Website und verfolgt zwei Hauptziele: die Navigation der Nutzer zu optimieren und das Verständnis der Suchmaschinen für die Website-Struktur und die behandelten Themen zu verbessern.
Links und ihre Funktion
Links in Form von html-Tags dienen dazu, Seiten miteinander zu verbinden. Sie können kontextbezogen sein (im Textinhalt der Seite, d.h. in einer Überschrift/Unterüberschrift oder in einem Textblock) und eine informative Funktion haben oder strukturell (in die Seitenstruktur integriert: Header, Footer, Breadcrumb …) und sich auf der gesamten Website wiederholen.
Ankertexte
Der Anker ist der mit dem Link verbundene Text, der im CMS standardmäßig blau unterstrichen ist. Er muss zum Thema der Zielseite passen. Es gibt verschiedene Arten der Übereinstimmung für den verwendeten Text: exakt (das Hauptkeyword der Zielseite wird übernommen), teilweise (eine Variante des Keywords wird verwendet), markenbezogen (ein Markenname wird verwendet), nackt (der Anker übernimmt die URL der Zielseite) oder generisch (die verwendeten Begriffe sind üblicherweise: „hier klicken“, „mehr erfahren“ usw.).
Welches sind die Grundprinzipien der internen Verlinkung?
Die Methodik der internen Vernetzung ist durch mehrere Grundprinzipien gekennzeichnet. Die wichtigsten sind:
Gleicher Domainname
Die Verlinkung beschränkt sich auf Seiten desselben Domainnamens. Es ist also möglich, Seien der Hauptwebsite mit Seiten des Blogs zu verlinken usw.
Quantität und Qualität
Die interne Verlinkung wird durch Quantität (maximale Anzahl von Links, die eine Seite erhalten kann) und Qualität (Positionierung auf der Seite, Ankertext usw.) bestimmt.
Die Drei-Klick-Regel
Unabhängig von der Website-Struktur müssen alle Seiten mit maximal drei Klicks von der Startseite aus erreichbar sein – dank einer optimalen internen Verlinkung.
Empfohlene Anzahl von Links
Wir empfehlen eine begrenzte Anzahl von Seiten miteinander zu verlinken: maximal fünf, wobei darauf zu achten ist, dass die thematische Zuordnung eingehalten wird.
Sorgfältige Integration der internen Links
Die Art und Weise, wie Links in eine Seite integriert werden – inhaltlich wie strukturell – sollte im Voraus durchdacht werden.
Hierarchie der internen Links
Standardmäßig wird immer versucht, den wichtigsten Link am Anfang des Textes (im ersten Drittel) und die anderen weiter unten auf der Seite zu platzieren.
Interne Vernetzung VS externes Netlinking
Interne Vernetzung
Externes Netlinking
Interne Verlinkung: Ein wichtiger Bestandteil für das digitale Marketing
Interne Verlinkung: Ein wichtiger Bestandteil für das digitale Marketing
Es mag überflüssig erscheinen, die Seiten einer Website miteinander zu verlinken. Da Google externen Links einen hohen Stellenwert einräumt, liegt der Fokus oft auf dem Aufbau eines Backlink-Netzwerks. Die interne Verlinkung, deren Vorteile weit über die Verbesserung von Sichtbarkeit und Traffic (aus SEO-Perspektive) hinausgehen, ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil jeder Webmarketing-Strategie. Denn eine gute Verlinkung wirkt noch lange, nachdem Nutzer auf die Website gelangt sind: Sie fördert ihre Bindung, ihre Informationsbeschaffung und schließlich ihre Conversion. Entgegen der landläufigen Meinung ist die interne Verlinkung also nicht nur ein SEO-Hebel.
Eine gut durchdachte, interne Verlinkung, welchen Nutzen hat sie?
Voraussetzungen: Bestandsaufnahme und Strukturierung der Website
Welche Seiten sollen verlinkt werden? Wo und wie sollen die Links gesetzt werden? Welche Prioritäten setzen Sie? Um diese Fragen beantworten zu können, müssen Sie zunächst Ihre Bedürfnisse definieren. Führen Sie zunächst ein Audit der internen Verlinkung Ihrer Website durch: So können Sie die Anzahl der Links, die jede Seite erhält, die Redirects und defekten Links bewerten, aber auch Optimierungsmöglichkeiten identifizieren (Tools wie Oncrawl oder Screaming Frog sind dabei eine wertvolle Hilfe).
In einem zweiten Schritt sollten Sie sich Gedanken über die Struktur Ihrer Website machen. Erstellen Sie ein Schema, das die bestehenden und die neu zu erstellenden Seiten umfasst, und organisieren Sie die logischen Verknüpfungen zwischen diesen Seiten und von der Startseite aus. Ziel ist es, ein Tool zu haben, mit dem Sie Ihr gesamtes Netzwerk durchdenken können.
Identifizieren Sie die für Sie wichtigsten Seiten
Sagt Ihnen der Begriff „Crawl-Budget“ etwas? Angesichts der enormen Anzahl von Seiten im Internet verbringen Suchmaschinen-Crawler eine bestimmte Zeit damit, jede Website zu durchsuchen – das sogenannte „Crawl-Budget“. Dieses gilt es zu optimieren. Wie? Indem Sie Crawler durch interne Verlinkung vorrangig auf die strategischen Seiten Ihrer Website lenken und so sicherstellen, dass diese korrekt indexiert werden. Dafür müssen Sie zunächst eine Auswahl treffen und die prioritären Seiten definieren, die Sie verlinken möchten (Serviceseiten, Produktseiten, Leitfäden, Landingpages usw.). Berücksichtigen Sie dabei deren kommerzielles Potenzial, den bereits vorhandenen Traffic, Ihre Ziele und den Wettbewerb.
Kontextualisierung von Links
Der „Kontext“ eines Links bezieht sich auf zwei Parameter: seine Positionierung auf der Seite und sein semantisches Umfeld. Die Positionierung betrifft sowohl die Art des Links (strukturell oder kontextuell) als auch seine Position im Text – ob er in der Einleitung oder im Fließtext, im sichtbaren Bereich (above the fold) oder weiter unten auf der Seite eingefügt ist. Das semantische Umfeld bezieht sich auf den Text, der den Link umgibt und dem Suchmaschinen-Crawler besondere Aufmerksamkeit widmen – da er ihnen ermöglicht, die Bedeutung des Links zu erfassen und die verlinkte Seite zu kontextualisieren. Aus SEO-Sicht empfiehlt es sich daher, interne Links in Absätzen zu platzieren, die ein ähnliches Thema wie die Zielseite behandeln.
Definition der internen Verlinkung unter Berücksichtigung des „Link Juice“
Das Konzept des „Link Juice“ ist für SEO von grundlegender Bedeutung – aber relativ komplex. Gemeint ist die Autorität, die über Links (intern oder extern) von Seite zu Seite weitergegeben wird. Diese Autorität, von Google als PageRank bezeichnet – ein Autoritätswert, der auf Basis der Bekanntheit einer Seite berechnet wird – wird von der Ursprungsseite über einen Hyperlink auf die Zielseite übertragen.
Um dies zu verstehen, kann man sich eine Flasche Orangensaft vorstellen, in die Löcher gebohrt sind, die mit anderen Flaschen verbunden sind – wobei jede Flasche denselben Anteil des Safts im Verhältnis zur Gesamtmenge erhält. Wenn Seite A mit Seite B verlinkt ist, gibt sie ihren gesamten Link Juice an diese weiter; ist sie mit zwei Seiten B und C verlinkt, erhält jede nur die Hälfte; bei drei Seiten B, C und D erhält jede ein Drittel – und so weiter.
Es geht also darum, die interne Linkstruktur so aufzubauen, dass die Autorität der stärksten Seiten gezielt auf die Seiten verteilt wird, die sie am meisten benötigen.
Die verschiedenen Strategien der internen Verlinkung
Die interne Verlinkung einer Website ist eng mit ihrer Struktur verbunden: Links werden entsprechend der Seitenstruktur und der gewünschten Nutzerpfade eingerichtet. Jede Verlinkungsstrategie hängt daher von der angestrebten Struktur ab. Diese kann linear sein (alle Inhalte sind mit der Startseite verbunden), hierarchisch (eine Baumstruktur mit Ästen als Tiefenebenen und logischen Verbindungen) oder netzwerkartig (jede Seite ist von jeder anderen Seite aus erreichbar). Die effektivste Struktur für SEO ist jedoch die Silo-Architektur: Dabei werden mehrere thematisch voneinander unabhängige Kategorien erstellt, in denen die Seiten in Ebenen angeordnet sind. Diese Verlinkungsstrategie, die vor allem für Websites mit vielen Seiten geeignet ist, wird mithilfe von semantischen Silos entwickelt.
Wie erstellt man einen semantischen Kokon?
Verständnis und Implementierung des semantischen Kokons
Häufig gestellte Fragen
Warum sollte man die interne Vernetzung seiner Website optimieren?
Interne Vernetzung ist ein Netzwerk von Links, das es ermöglicht, auf einer Webseite von einer Seite zur anderen zu navigieren. Dieses Netzwerk folgt der Architektur der Website und versucht, die Seiten miteinander zu verbinden, die Sinn machen, weil sie entweder zur selben Kategorie gehören oder weil sie aufeinanderfolgende Etappen des Navigationspfads darstellen. Dies ist ein wesentlicher Hebel zur SEO-Optimierung und zur Verbesserung der User Experience.
Wie können die Seiten Ihrer Webseite effektiv vernetzen?
Die Arbeit an der internen Vernetzung einer Webseite hat zwei wichtige Vorteile. Zum einen verbessert es die Navigation der Internetnutzer, indem es ihnen ermöglicht, zwischen den verschiedenen Seiten zu navigieren und die gewünschten Informationen zu finden. Das Ergebnis ist, dass sie länger bleiben und eher konvertieren. Andererseits optimiert es die Indexierung durch Suchmaschinen, hilft ihnen, die Themen besser zu verstehen und ermöglicht eine effizientere Verteilung der Autorität der populärsten Seiten.
Um eine effektive interne Vernetzung zu erreichen, müssen Sie zunächst die vorhandenen Inhalte und Links überprüfen und sich dann überlegen, wie Ihre Website strukturiert sein soll. Anschließend ist es wichtig, die wichtigsten Seiten zu identifizieren, die vernetzt werden sollen, da sie für die Crawler Priorität haben. Anschließend müssen die Links auf den Seiten platziert werden (entsprechend der gewählten Struktur) und die interne Vernetzung definiert werden, wobei die Verteilung des „Safts“ auf die verschiedenen Seiten zu berücksichtigen ist.
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